Nützliche Infos zur Wartung von Wärmepumpen

14 Mai 2018
 Kategorien: Handwerke & Hobbys, Blog

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Im Gegensatz zu Öl- oder Gasheizungen spielt bei Wärmepumpen die Wartung eher eine untergeordnete Rolle. Dennoch sind auch Wärmepumpen nicht gänzlich wartungsfrei. Es sollten regelmäßig freiwillige Wartungen durchgeführt werden. Diese dienen nämlich der Erhaltung der Energieeffizienz und können somit auf lange Sicht gesehen sogar Kosten sparen. Eine regelmäßige Wartung verhindert nämlich, dass die Stromkosten unnötig in die Höhe schnellen. Mögliche Komplikationen sind verschmutzte Filter und Luft in den Flüssigkeitskreisläufen. Auch suboptimale Einstellungen der Reglung können hierzu beitragen. Ganz zu schweigen davon, dass Filter und andere Verschleißteile eine begrenzte Lebensdauer aufweisen. Es gibt also zahlreiche Gründe, um neben den gesetzlich vorgeschriebenen Hauptuntersuchungen eine gelegentliche Wartung durchzuführen. Wenn man dies komplett ignoriert, kann das nicht nur zu höheren Stromkosten, sondern im schlimmsten Fall sogar zu Schäden führen. Das kann ganz schön teuer werden.

Wartung Wärmepumpen

Der Wartungsaufwand bei Wärmepumpen hält sich wirklich in Grenzen. Infolgedessen sind auch die Kosten nicht allzu hoch. Die jährlichen Wartungskosten dürften sich auf weniger als 100 Euro im Jahr belaufen. Das ist ein überschaubarer Preis. Allein durch die Stromersparnis kommt dieses Geld wieder rein. Außerdem werden Schäden vermieden, die extrem teuer werden können. Aus finanzieller Sicht gibt es also wirklich keinen Grund auf eine Wartung zu verzichten. Zumindest dann, wenn man langfristig denkt. Die Wartungskosten sind ohnehin deutlich geringer als bei konventionellen Heizanlagen. Theoretisch gibt es sogar Wärmepumpen, die gänzlich wartungsfrei sind. Allerdings empfehlen wir auch bei diesen eine gelegentliche Wartung vorzunehmen. 

Erforderliche Wartungsaufgaben bei Wärmepumpen  

Bei jeder Wartung wird erst einmal die elektrische Installation geprüft. Diese läuft im Grunde auf dieselbe Art und Weise ab, wie es auch bei anderen elektrischen Installationen der Fall ist. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Sicherheit gelegt. Infolgedessen werden beispielsweise die Schutzleiter, Stecker und Sicherheitsventile geprüft. Alles ist für den sicheren Betrieb einer Wärmepumpe unumgänglich. Des Weiteren wird bei der Wartung von Wärmepumpen eine Sichtprüfung der gesamten Anlage vorgenommen. Das dient beispielsweise der Erkennung von Lecks. Außerdem wird der Wasserfilter im Heizkreislauf geprüft und gereinigt. Dieser spielt eine maßgebliche Rolle bei der Effizienz der Wärmepumpe.  

Besonderer Wartungsbedarf bei Luft-Luft-Wärmepumpen und Luft-Wasser-Wärmepumpen

Unabhängig von der Art der Wärmepumpe ist eine regelmäßige Wartung empfehlenswert. Bei Luft-Luft-Wärmepumpen und Luft-Wasser-Wärmepumpen ist eine solche jedoch zwingend erforderlich. Das liegt daran, dass die angesaugte Umgebungsluft auf kurz oder lang zu einer erheblichen Verschmutzung der Filter führt. Das kann die Effizienz der Wärmepumpe enorm mindern. Selbst Schäden können nicht ausgeschlossen werden. In solchen Fällen droht eine teure Reparatur, die weit über den Kosten einer regelmäßigen Wartung liegt.